Gesundheitsfragen


Zum Thema Zeckenbiss
Der Aufenthalt in Feld und Wald bringt leider auch das Risiko mit sich, von Zecken gebissen zu werden. Kinder, Jugendliche und ihre Eltern sind darum in geeigneter Form auf diese Tatsache und die mögliche Prävention aufmerksam zu machen.

Zecken können, in Risikogebieten (siehe Link zu BAG), Ueberträger folgender Erkrankungen sein:

Frühsommer- Meningo-Enzephalitis (FSME)

FSME ist eine Viruserkrankung des Hirns, der Hirnhaut oder des Nervensystems. Gegen FSME ist eine Impfung möglich.

Das Bundesamt für Gesundheit, BAG gibt eingehende Informationen unter:
http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/01069/index.html

Lyme-Borreliose

Die Borrelioseerkrankung ist eine bakterielle Infektion. Am häufigsten kommt es zu einer Erkrankung der Haut der Gelenke, der Muskeln oder des Nervensystems. Borreliose muss mit Antibiotika behandelt werden.

Das Bundesamt für Gesundheit, BAG gibt eingehende Informationen unter:
http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/01017/index.html?lang=de


Tipps zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden
Die folgenden Empfehlungen stammen aus der Sendung Puls des Schweizer Fernsehens, vom 2. März 2009, mit dem Titel : Zecken Wie gefährlich sind sie wirklich?

  • Impfung gegen FSME, vor allem bei Personen, die sich oft in Gebieten mit hohem Ansteckungsrisiko aufhalten.

  • Im Wald geschlossenes Schuhwerk, lange Hosen und Oberkleider mit langen Ärmeln tragen. Helle Kleidung erleichtert die Sichtbarkeit krabbelnder Zecken.

  • Nach einem Waldbesuch den ganzen Körper nach Zecken absuchen. (Duschen allein reicht nicht.)

Wenn es doch passiert ist:

  • Zecken so schnell wie möglich entfernen. Zecke direkt mit einer Pinzette (notfalls auch mit den Fingernägeln) ganz nahe an der Haut packen und durch geraden gleichmässigen Zug herausziehen. Auch wenn der Stechapparat in der Haut stecken bleibt, besteht die Gefahr einer Übertragung einer Krankheit nicht mehr.

  • Anschliessend die Hauteinstichstelle desinfizieren.

  • Die Stelle des Zeckenstichs in den folgenden Tagen weiter beobachten.

  • Bei starker Rötung der Haut und bei grippeähnlichen Symptomen sofort den Arzt aufsuchen.

Informationen:

www.puls.sf.tv
Zecken - Wie gefährlich sind sie wirklich? Sendung: 2. März 2009

www.zecken.ch
Dr. med. N. Satz, Spezialist für Zeckenerkrankungen, Zürich